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JURECA-DC in vollständiger Ausbaustufe verfügbar

Das Modul JURECA-DC - DC steht für datenzentriert - ist ein Supercomputer mit innovativer Unterstützung für datenintensive Anwendungen. Seine erste Phase mit 384 CPU-Knoten mit jeweils 128 AMD Rome EPYC-Kernen pro Knoten und 48 Knoten, die zusätzlich mit vier NVIDIA A100-GPUs ausgestattet sind, ging im Dezember 2020 als Nachfolger des JURECA-Cluster-Moduls in Produktion.

Am 1. Mai 2021 wurde die zweite Phase des Moduls JURECA-DC in Betrieb genommen - pünktlich zum Beginn der neuen Rechenzeitperiode. Das System besteht nun aus 480 CPU-Knoten des oben genannten CPU-Typs mit je 512 GB Speicher, 96 CPU-Knoten mit je 1024 GB Speicher sowie 192 GPU-Knoten mit 512 GB Speicher und je vier A100-GPUs. Die Compute-Knoten und Login-Server sind über ein Mellanox InfiniBand HDR-Netzwerk miteinander verbunden. Der Benutzerzugriff ist über 12 Login-Server möglich.

Die theoretische Spitzenleistung beträgt 18,52 Petaflops, davon 14,98 Petaflops auf den GPUs und 3,54 Petaflops auf den CPUs. In der endgültigen Konfiguration hat das JURECA-DC-Modul damit die 8-fache Leistung seines Vorgängers, des JURECA-Cluster-Moduls.

Innerhalb des JURECA-DC Moduls sind zusätzliche Features verfügbar, wie ein lokales, über das Netzwerk zugängliches NVMe-basiertes Speichersystem, zusätzliche Profiling-Funktionen und ein Energieoptimierer. Weitere Informationen zu JURECA-DC, seiner Konfiguration und den verfügbaren Tools finden Sie unter https://fz-juelich.de/ias/jsc/jureca.

Das Modul JURECA-DC wurde im Rahmen des von der EU geförderten Projekts PPI4HPC beschafft, in dem sich Rechenzentren aus vier europäischen Ländern zusammengeschlossen haben, um in einem gemeinsamen Verfahren neue, innovative Supercomputersysteme zu beschaffen - erstmals auf europäischer Ebene. Ein Teil der Ressourcen wird somit auch europäischen Forschenden zur Verfügung stehen. Überwiegend wird die Rechenzeit auf JURECA-DC an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Helmholtz-Zentren vergeben, insbesondere auch an jene am Forschungszentrum Jülich.

Ansprechpartner: Philipp Thörnig, p.thoernig@fz-juelich.de

aus JSC News No. 281, 16. Juni 2021

JURECA-DCCopyright: Forschungszentrum Jülich GmbH / Ralf-Uwe Limbach


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